Ambulante flexible und stationäre flexible Betreuung (Hilfen zur Erziehung)

Sozialpädagogen in zwei Teams betreuen die Jugendlichen. Die Betreuung findet in der Regel in Haupt- und Co-Betreuung statt. Das Angebot richtet sich an Jugendliche, die sich in einer Lebenskrise oder einer akuten Notlage mit sozialen, psychischen oder anderen spezifischen Problemen befinden. Der Verein hat Mietwohnungen, die er den Jugendlichen zur Verfügung stellen kann.

KJHG § 34, § 35

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Erziehungsbeistand / Betreuungshelfer

Jugendliche im Alter zwischen 12 – 21 Jahren erhalten durch Fachpersonal Unterstützung und Hilfe in schwierigen Lebenssituationen. Erreicht werden soll, dass die persönliche Situation des Jugendlichen klarer wird, sich wenigstens stabilisiert. Seine Entwicklung zu eigenverantwortlichem Handeln wird angestrebt.

Sozialpädagogische Familienhilfe

Hauptsächlich Familien und junge Mütter mit ihrem Partner, die aufgrund ihrer Lebenssituation (z.B. Schwangerschaft, Geburt eines weiteren Kindes) kurzfristig in Notsituationen geraten und damit überfordert sind, erhalten Hilfe und Begleitung. Ziel ist es, die Familie im alltäglichen Leben soweit zu stabilisieren, dass diese in der Lage sind, mit ihren vorhandenen Fähigkeiten auftretende Schwierigkeiten selbst zu lösen.

MuKi – Schwangere/Mutter/Kind Betreuung

Dieses niedrigschwellige Angebot bietet Schwangeren und Müttern mit ihren Kindern ab 14 Jahren (im Einzelfall auch jünger) die aufgrund ihrer Problematik nicht in der Lage sind, ihren Alltag zu bewältigen und/oder eine Perspektive zu entwickeln, ein individuelles und flexibles Betreuungskonzept. Wir betrachten die jeweilige Schwangere / Mutter nicht isoliert, sondern beziehen nach dem systemischen Ansatz je nach Bedarf auch deren Partner/-innen, Mitglieder der Herkunftsfamilie und Freund/-innen in die Arbeit mit ein. Dabei arbeiten wir eng mit einer Hebamme zusammen, die je nach Bedarf die jungen Frauen schon während der Schwangerschaft und nach der Geburt betreut. Wir unterstützen die Frauen bei der Kontaktaufnahme mit und Auswahl des Krankenhauses. Außerdem bieten wir Begleitung bei Terminen, Klinikpräsentationen, etc. und helfen bei der Auswahl geeigneter Fachärzte. Ein weiterer Teil unserer Arbeit ist die Vorbereitung und Erledigung von notwendigen Anträgen und Ämtergängen, Beziehungsclearing und –beratung in Alltags- u. Akut- Krisensituationen, Aufarbeitung von sozialen Defiziten und externe Kinderbetreuung. Es gibt je nach Betreuungsbedarf eine „Rund-um-die-Uhr Betreuung“ oder eine Rufbereitschaft.

Übergangsprojekt (ehemals BoB-Projekt)

Das Übergangsprojekt ist ein Jugendhilfeangebot nach §35 SGB VIII (intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung).
Es richtet sich an junge Menschen, die mit Ablehnung auf Jugendhilfe-, Schul- sowie Familiensysteme reagieren. Diese jungen Menschen verhalten sich aufgrund ihrer persönlichen Entwicklungsverläufe mit unterschiedlichen Abwehrmechanismen gegen die Strukturen und Regularien dieser Systeme.
Im Rahmen unseres sozialpädagogischen Settings möchten wir jungen Menschen die Möglichkeit bieten, ihre Defizite auszugleichen bzw. aufzuarbeiten, um Übergänge zu schaffen. Diese Übergänge können ein eigenständiges Leben in einer Wohnung bedeuten oder die Annahme weiterer Jugendhilfemaßnahmen.
Das Angebot bietet jungen Menschen ab 14 Jahren in einer trägereigenen Wohnung Orientierung zur Bewältigung ihrer derzeitigen schwierigen Lebenssituation. Hierbei werden sie von einem Team von Mitarbeitern unterstützt und begleitet. Dies geschieht in vereinbarten Gesprächsterminen, beim Aufsuchen der jungen Menschen in ihren Wohnungen und in der Anlaufstelle.

Trägernahe Wohnungen

Der Verein stellt trägernahe Wohnungen zur Verfügung, in denen Jugendliche in Krisensituationen sofort unterkommen können. Dieses erweiterte Angebot nach § 35 KJHG soll Jugendlichen den Weg in eine adäquate Betreuungsform ebnen. Durch die Tatsache der eigenen Wohnung, der individuellen Betreuung (nicht im Gruppenverband) und der Unterbringung auf dem Pro Max-Gelände ist diese Hilfeform für viele Jugendliche besonders geeignet.

KJHG § 34, § 35