Der Verein Pro Max e.V. wurde 1981/82 gegründet. Nach Jahren der ehrenamtlichen Tätigkeit im Jugendhilfebereich (Beratung/Unterstützung Jugendlicher bei der Wohnungssuche etc.) begann der Verein 1994 erfolgreich mit dem Aufbau der flexiblen ambulanten Betreuung nach § 35 KJHG. Um den gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung zu tragen, hat der Verein seit 1994 erweiternde / differenzierte niedrigschwellige Angebote im Rahmen des KJHG (SGB VIII) entwickelt.

Die heutigen Probleme von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien treten unter anderem, aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen und Umbrüche, z.B. Arbeitslosigkeit, Verschuldung, Schulverweigerung, mangelnde soziale Kontakte und Beziehungslosigkeit, Drogenabhängigkeit, Medienabhängigkeit und psychische Auffälligkeiten auf. Hinzu kommt der Verlust von Werten, Normen und Ritualen. Daraus resultiert ein Spannungsbogen zwischen einerseits dem Bedürfnis nach Individualität und andererseits nach Nähe und Gemeinschaft.

In unserer Arbeit versuchen wir diese Überlegungen hinsichtlich der Lebenswelt und dem Entwicklungsstand einzubeziehen, um dem Einzelnen mit seinen vielschichtigen. Problemlagen entsprechend begegnen zu können. Ein daraus resultierender Leitgedanke beinhaltet, den Hilfeempfänger in seinem ihm vertrauten Sozialraum kennen zu lernen.Der Verein Pro Max e.V. arbeitet überbezirklich. Wir halten Wohnraum insbesondere im Bezirk Mitte vor und mieten ggf. nach Bedarf in allen Bezirken Wohnraum an.

 

Zu unseren Grundsätzen in der täglichen Arbeit gehören:

  • eine leicht zugängliche und offene Arbeitsweise gegenüber unseren jungen Menschen

  • Ganzheitliche Betrachtungsweise

  • Ressourcenorientierung

  • Individualität (Akzeptanz von Lebensentwürfen)

Ein wesentlicher Kern unserer Arbeit ist ein niedrigschwelliges Konzept. Konkret heißt das, den Schritt aufeinander zu, möglichst klein und pragmatisch zu gehen. Dieses Konzept beinhaltet die intensive Auseinandersetzung mit dem Betroffenen an seinen Problemlagen und Themen (auch streiten), ohne dass er sich unseren Lebenswelten, die unter Umständen für ihn Barrieren/Hürden darstellen, anpassen muss. Mit den Arbeitsmitteln von Reflexion, Supervision, Fort- und Weiterbildungen verstehen wir uns als lernende Organisation. Das Selbstverständnis der Mitarbeiter wird durch verantwortungsbewusstes Handeln und Offenheit für die eigene Weiterentwicklung und Transparenz in der Arbeit ausgedrückt.

Rechts- und Organisationsform

Pro Max e.V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit überregionaler Anerkennung durch die Senatsverwaltung.Unser Abrechnungsverfahren entspricht den allgemeinenkaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Grundsätzen. Der Organisationsaufbau und die Aufgabenverteilung des Vereins sind in der Satzung festgeschrieben (Link folgt in Kürze)

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